• Gastgeber & Geschichte

    Bei uns war im Laufe der Jahre einiges los …

Eure Gastgeber und unsere Hofgeschichte

Seit unsere Eltern bzw. Großeltern Ende der 1960er Jahre mit der Beherbergung von Gästen begonnen haben, hat sich vieles verändert auf unserem Hof. Eines ist jedoch immer gleich geblieben: unser Bestreben, die schönsten Wochen des Jahres für unsere Gäste zu einem ganz besonderen Erlebnis zu machen. Es liegt uns sehr am Herzen, dass sich unsere Gäste rundum wohlfühlen, mit unvergesslichen Erinnerungen im Herzen nach Hause fahren und gerne wieder herkommen. Tatsächlich sind viele Gäste über die Jahre zu guten Freunden geworden. Es berührt uns sehr, wenn uns mittlerweile erwachsen gewordene Kindern weiterhin besuchen und nun auch ihre eigenen Kinder mitbringen. Die Herzen unserer Gäste höher schlagen zu lassen – dafür leben und arbeiten wir hier auf dem Schübelhof!

Familie Schübel

Familie Schübel

Auf dem Schübelhof betreiben wir unsere Landwirtschaft und die Ferienwohnungen gemeinschaftlich mit drei Generationen: Senior-Chef Richard Schübel mit Frau Sabine, Sohn Rainer Schübel mit seiner Frau Kerstin und den drei Kindern Emma, Simon und Anton Schübel. In klassischer Rollenteilung sind die Männer vorwiegend für die Land- und Forstwirtschaft zuständig und wir Frauen kümmern uns um die Feriengäste. Auch die drei Kinder packen zwischen Schule und Freizeit kräftig mit an. So könnt ihr Nachwuchsbauer Simon nachmittags oft bei seiner Lieblingsbeschäftigung beobachten, nämlich wie er mit dem Traktor durchs Dorf saust!

Kleine Chronik von Schönlind

Der Weiler Schönlind ist eines der kleinsten, aber auch ältesten Dörfer Bayerns. Er entstand um 1.100, als an der alten Salzstraße von Eger nach Bayreuth ein Wegekreuz angelegt wurde. Dort durften sich vier Bauern ansiedeln: pro Viertel je ein Hof. In der Mitte wurde ein Dorfweiher angelegt. So hatte bei einem Brand jeder Bauernhof die gleiche Entfernung zum rettenden Wasser. Anstelle unseres heutigen Gästehauses befand sich damals das Haus des Lehrers und Dorfvorstehers, der die vier Höfe von seinem Arbeitszimmer aus genau überblicken konnte. Alle vier Höfe wurden 1499 erstmals im Bamberger Archiv erwähnt. Seither ist die Weitervererbung der Höfe urkundlich dokumentiert. Soweit wir wissen ist unser Hof seit etwa 250 Jahre in Familienbesitz.

Erste Fremdenzimmer

Im Jahr 1969 richteten unsere Großeltern Frieda und Arthur Schübel im alten Bauernhaus die ersten Fremdenzimmer ein. Damals noch mit Etagen-Dusche! Die Idee entstand, nachdem Arthur einen alten Freund am Tegernsee besucht hatte. Während einer Ruderbootfahrt auf dem See beeindruckte ihn nicht nur die schöne Landschaft, sondern auch die vielen Ferienunterkünfte, die sein ihm sein Freund am Seeufer zeigte. Und so erkannte unser Opa das touristische Potenzial der damals noch unbekannten Idee „Urlaub auf dem Bauernhof“. Als einer der Ersten wagte er den ungewöhnlichen Schritt, Gästezimmer auf seinem Bauernhof anzubieten. Tatsächlich kamen bald die ersten Gäste und der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte …

Landwirtschaft und Tourismus

Bis heute werden alle vier Höfe in Schönlind landwirtschaftlich genutzt. Für alle Höfe spielt auch der Tourismus eine wichtige Rolle. Deshalb beteiligten wir uns 1980 erstmal an der Aktion „Unser Dorf soll schöner werden“ und wurden 1984 und 1986 Kreissieger. 1987 waren wir im Bayernentscheid unter 1.750 Ortschaften an 25. Stelle. Bis heute legen wir ganz besonderen Wert auf die Pflege unseres Ortsbildes und freuen uns, dass wir mit dem Dorfweiher einen Ort der Begegnung geschaffen haben, der von Gästen und Nachbarn gleichermaßen gerne genutzt wird.